Tikal in Guatemala ist eine antike Maya Stätte und definitiv nicht nur etwas für Kulturinteressierte! Riesige Pyramiden, dichter Dschungel und verschiedene Tierbeobachtungen machen diesen Ort zu etwas ganz Besonderem. Alle wichtigen Infos, Tipps und Eindrücke haben wir euch hier für euren Besuch zusammengefasst.
Lage & Anreise | Unterkünfte | Aktivitäten | Tipps | Fazit
Lage und Anreise: Wie kommt ihr am besten nach Tikal?
Der beste Ausgangspunkt für einen Besuch von Tikal sind Flores oder der Nachbarort Santa Elena im Norden Guatemalas. Von hier aus lässt sich die Weiterreise zu den Ruinen am einfachsten organisieren.
Die Fahrt von Flores zum Tikal-Nationalpark dauert je nach Verkehrsmittel ca. 1,5 bis 2 Stunden. Ein Minivan ist die beliebteste und unkomplizierteste Option. Ihr könnt die Tickets für ein Shuttle in fast jedem Hostel, Hotel oder Reisebüro vor Ort buchen. Ein Hin- und Rückfahrtticket kostet in der Regel zwischen 60 und 80 Quetzales (ca. 7–10 €).
Wenn ihr euch noch nicht im Norden von Guatemala befindet, müsst ihr zunächst nach Flores gelangen:
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Ab Guatemala-Stadt: Es gibt große, recht komfortable Nachtbusse, die etwa 10 bis 12 Stunden von Guatemala-Stadt nach Flores (Santa Elena) brauchen.
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Inlandsflug: Ein Flug von Guatemala-Stadt (GUA) zum Flughafen bei Flores dauert nur knapp eine Stunde. Von dort könnt ihr ein Taxi nach Flores nehmen oder direkt in einen Shuttle nach Tikal umsteigen.
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Ab Lanquin (Semuc Champey): Shuttles fahren täglich von Lanquin nach Flores. Für diese Strecke solltet ihr, je nach Straßenbedingungen, etwa 8 bis 10 Stunden einplanen.
Unterkünfte: Findet die beste Unterkunft
Hinweis: Bei einer Unterkunft in Flores solltet ihr darauf achten, auf welcher Flussseite sie liegt, da ihr sonst immer mit dem Boot die Seite wechseln müsst.
Eine gute Auswahl in Flores (ohne Uferwechsel!) und dem Nachbarort Santa Elena haben wir euch hier zusammengestellt.
Unsere Empfehlungen
Hotel del Patio*
Hotel Casa Amelia*
Katun boutique Hotel*
Aktivitäten: Ruinen & Tierbeobachtungen
Ihr könnt das riesige Areal des Nationalparks ohne geführte Tour, also auf eigene Faust und in eigenem Temp erkunden. Der Eintritt in den Nationalpark kostet für zwei Personen 300 Quetzal (etwa 36 €).
- Es gibt nicht den EINEN Weg, dem man folgt, sondern ihr könnt die verschiedenen Tempelanlagen nach Lust und Laune individuell erkunden. Steigt dabei unbedingt auf den Tempel IV. Von dort oben habt ihr nämlich einen atemberaubenden Blick über die Baumwipfel. Aus dem Dschungel ragen die anderen Ruinen. Bei uns war der Himmel bedeckt, was eine ganz besondere Atmosphäre kreiert hat.
- Besucht außerdem den Gran Plaza. Wir sind stundenlang von einer Ruine zur nächsten gelaufen, haben die steilen Stufen erklommen und in versteckte Innenhöfe geschaut. Dabei waren Brüllaffen und das Kreischen der Papageien überall zu hören. Auch Nasenbären und Agutis haben wir entdeckt.
- Wenn ihr noch tiefer in den Dschungel eintauchen möchtet und noch Energie übrig habt, könnt ihr auch zur abgelegenen Gruppe G wandern.
- Möchtet ihr den Park bereits bei Dunkelheit vor den meisten Touristen betreten, könnt ihr auch an einer Sonnenaufgangs-Tour* teilnehmen.






Fazit: Warum ihr Tikal in Guatemala nicht verpassen solltet
Tikal in Guatemala hat uns tief beeindruckt, denn die Kombination aus der weitläufigen Anlage, den großen Pyramiden und dem dichten Dschungel ist absolut besonders! Mit all den Tierbeobachtungen war das Erlebnis für uns ein echtes Highlight! Wenn ihr Guatemala bereist, solltet euch das UNESCO-Weltkulturerbe auf keinen Fall entgehen lassen.
